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EnEff:Stadt

Wir bauen die Zukunft

Eine Stadt im Einklang mit Natur und Umwelt. B&O macht diese Zukunftsvision mit der Entwicklung eines Null-Emissions-Quartiers im oberbayerischen Bad Aibling zu einem realen Erlebnis. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Rahmen der Forschungsinitiative EnEff:Stadt gefördert.

Bei dem Gelände handelt es sich um eine „Gartenstadt“ – ein beeindruckendes Konzept, das Wohnen, Arbeiten und Leben miteinander verbinden soll. Ehemalige Wohngebäude, Sporthallen, eine Kirche, ein Kino, ein Hotel, eine Bowlingbahn, ein Kindergarten, ein Schul- und Klinikkomplex, Werkstätten, Lagerhallen und Bürogebäude werden zum Teil einer neuen Nutzung zugeführt. Insgesamt summiert sich die Wohn- und Nutzfläche auf rund 72.000 m², verteilt auf 52 Gebäudeanlagen.

Zusammen mit der Hochschule in Rosenheim wird hier das Thema „Energieeffizienz“ im städtebaulichen Maßstab modellhaft bearbeitet. Dabei ist unser Ziel die „Nullenergiestadt“. Den Schlüssel zur Steigerung der Energieeffizienz sehen wir in erster Linie in der Integration und der Vernetzung neuer Technologien.

Das Projekt wird getragen von vier Leitideen:

  • Nachhaltige, CO2-freie Energieversorgung, dezentral und autark
  • Innovativer Holzbau in Niedrigenergiebauweise
  • Wohnen und Arbeiten an einem Ort
  • Unterschiedliche Modernisierungsstandards, die beispielhaft die Anforderungen der Wohnungswirtschaft aufzeigen

Durch die Sanierung haben sich auch die Anforderungen an die Wärmeversorgung des Areals geändert. So soll zukünftig das Nahwärmenetz in ein Nord- und ein Südnetz getrennt werden. Das Nordnetz nutzt im Sommer die Solaranlagen der Gebäude, deren etwaige Überschüsse dann in das Nahwärmenetz auf dem Gelände eingespeist werden. Unterstützt wird die Wärmeversorgung im Winter von einer Heizikone, welche die Lastspitzen abdeckt. Mehrere Kleinspeicher und ein Zentralspeicher sollen die Wärme puffern und für eine bessere Ausnutzung sorgen.

Mehr Informationen hier.

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Monitoring

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Vertrauen ist gut …

Zur Kontrolle der energetischen Performance und zur Betriebsoptimierung führt die Hochschule Rosenheim als unabhängige Prüfinstanz ein umfassendes Monitoring innerhalb des Förderkonzepts EnEff:Stadt durch. Dazu wird ein Programmpaket genutzt, welches bereits in mehreren Monitoring-Vorhaben des BMWi eingesetzt wurde. Im Monitoring-Konzept, das sich am „Leitfaden für Messkonzepte in EnEff:Stadt“ orientiert, sind auf dem Gelände ca. 1.500 Messpunkte definiert, die stündlich bis zu 12-mal abgefragt werden. Die so generierten Daten bilden die Grundlage für die Analyse der Betriebszustände, die Optimierung der Energieeffizienz des Gesamtsystems und zuletzt auch für die abschließende Beurteilung, ob das Ziel Nullenergiestadt erreicht werden konnte.

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